Schon vergessen? – jährliche Gedenkveranstaltung für Eckard Rütz

Am Mittwoch, den 25.11.2020 ruft das Bündnis „Schon vergessen?“ zur jährlichen Gedenkveranstaltung für den vor 20 Jahren ermordeten Eckard Rütz auf.
Alle Interessierten sind herzlich zu 18.00 Uhr auf den Vorplatz der alten Mensa am Schießwall eingeladen.

Zum Hintergrund der Gedenkveranstaltung:
In der Nacht vom 24. auf den 25. November 2000 wurde Eckard Rütz von drei jugendlichen Neonazis im Alter von 16 bis 21 Jahren erschlagen. Mit Baumstützpfählen schlugen sie auf ihr Opfer solange ein, bis er sich nicht mehr bewegte. In der späteren Gerichtsverhandlung nannte einer der Täter als Motiv, dass Eckard Rütz „dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche gelegen“ hätte.
Das Bündnis „Schon vergessen?“ gründete sich im Herbst 2006, um eine aktive Gedenkkultur in der Hansestadt zu fördern. Schließelich gelang es mit Hilfe zahlreicher gesammelter Gelder und Spenden einen Gedenkstein an der Mensa zu setzen.

Salon de la Critique – Podcast

Ab sofort wird es einen Podcast zu unserer Veranstaltungsreihe geben!

Heißt, wer nicht an den Veranstaltungen teilnehmen konnte/wollte oder einfach nochmal was Revue passieren lassen möchte, kann die Vorträge nun im Nachgang noch einmal hören. Bitte beachtet, dass einige Veröffentlichungen nur für eine kurze Zeit zur Verfügung stehen.

Folge 1: Extreme Rechte in Polen

Lass die Sonne in dein Herz

Hände weg von Antifa-Symbolen – Weg mit dem Verbot der PKK!

Am 18. November 2020 findet die Berufungsverhandlung im Lüneburger Fahnenprozess statt. Ein Lüneburger Antifaschist ist angeklagt, eine Antifa-Enternasyonal-Fahne, die die Staatsanwaltschaft als „verbotenes Symbol“ bewertet, auf einer Demonstration am 24. März 2018 in Lüneburg mitgeführt zu haben.

Nach einem Freispruch vor dem Lüneburger Amtsgericht am 7. Juli 2020 hat die Staatsanwaltschaft Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil des Strafrichters am Amtsgericht eingelegt und will diese Niederlage nicht akzeptieren. Der Anklagevorwurf – ein angeblicher Verstoß gegen das Vereinsgesetz – soll nochmals verhandelt werden. Die Staatsanwaltschaft erhofft sich damit eine Verurteilung in ihrem Sinne.

In Lüneburg wird auf Initiative der regionalen Staatsanwaltschaft und eines einzelnen Polizeibeamten der Staatsschutzabteilung das Verwenden der grünen Antifa-Fahne seit Monaten kriminalisiert. Die Antifa-Enternasyonal-Fahne kann mit Ausnahme von Lüneburg, Celle und der Türkei überall auf diesem Planeten problemlos gezeigt werden. Indem die Lüneburger Staatsanwaltschaft das PKK-Verbot immer maßloser ausdehnt, wird es jetzt auch auf Antifa-Gruppen und deren Symbole angewendet.

Das Ermittlungsverfahren beruht auf bloßen Vermutungen und einer Hypothese der Staatsanwaltschaft. Die Fahne wird seit Jahren in der BRD verwendet, sie ist frei verkäuflich, ist nicht in den Listen des Innenministeriums der verbotenen Symbole aufgeführt und ein Verbot ist nicht bekannt. Vielmehr ist die Staatsanwaltschaft Lüneburg für ihren Verfolgungseifer gegen die kurdische Freiheitsbewegung berüchtigt und versucht die deutsche Verbotspolitik mit ihren Repressionsmaßnahmen noch weiter auszudehnen. Ein weiteres Symbol soll offenbar verboten werden.

Unsere Antwort auf die Kriminalisierung und den Prozess ist die Solidarität mit dem Angeklagten.

Quelle und weitere Infos: Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen

Solidarischer Gruß vom Greifswalder Bodden nach Berlin

Das anarcha-queer feministische Hausprojekt Liebig 34 in Berlin ist akut
von der Räumung bedroht. Der Räumungtermin (09.10.2020) wurde nun veröffentlicht.
Es wird bundesweit und international mobilisiert um die Räumung zu
verhindern. Denn dieses Haus ist ein starkes Symbol für die autonom
feministische Szene, nicht nur Berlins sondern darüber hinaus, auch international!
Die Liebig ist in dem umkämpften Kiez um die Rigaer Straße auch ein Symbol des Jahrzehnte langen Kampfes gegen Gentrifizierung und Kommerzialisierung.

Die Leute vor Ort brauchen akut eure Unterstützung!
Noch ist die Liebig nicht geräumt – werdet aktiv – seid kreativ – solidarisiert euch!!!
Informiert euch: http://liebig34.blogsport.de/

Live! Akne Kid Joe & Oi!ronie

AKNE KID JOE sind der picklige kleine Scheißer aus der ersten Reihe und allergisch auf voll viel, v.A. auf „Summer of 69“ von Bryan Adams. Mukke zwischen dilettantischem Schrammelpunk, NDW und Classic-Rock. Textlich zwischen Kartoffelstampfer, Shitstorm und Traumabewältigung.
https://aknekidjoe.bandcamp.com/
Doch begonnen wird der Abend mit Hohenschönhauser Streetpunk der wunderbaren Workless Class Heroes von Oi!ronie https://oironie.bandcamp.com/
Um die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und planen zu können, wird es ab Montag einen Vorverkauf für das Konzert geben:
https://pretix.eu/straze/
Ticketpreis: 10€ zzgl. VVK-Gebühr, 15€ Corona-Soliticket
Leider ist auch die Kapazität des Strazehofs nach 100 verkauften Tickets erschöpft. Also seid schnell und nicht traurig, wenn ihr keine Tickets mehr bekommt!
19.00 Uhr Einlass
20.00 Uhr Beginn

Neues Indymedia Netzwerk

Nachdem Ende April bereits die Seite ompf vorgestellt wurde, gibt es jetzt eine zweite Seite namens leftspace.

Beide Seiten benutzten eine gemeinsame Schnittstelle, mit der Artikel und Kommentare zwischen beiden Seiten synchronisiert werden und sind nur mit Hilfe des Tor-Browsers erreichbar. Zusammen bilden sie den Start des DIYM (do it yourself media) Netzwerks. In Zukunft können beliebig viele weitere Seiten hinzukommen, welche gegenseitig Inhalte synchronisieren.

Potenziell können mit einem dezentralen Ansatz die meisten Probleme bezüglich Zensur und technischen Angriffen (de.indymedia.org wird in letzter Zeit ja leider häufig Opfer von DDOS Attacken und ist deshalb nicht immer erreichbar) gelöst oder zumindest deutlich gelindert werden, wenn eine genügende Anzahl von Seiten aufgesetzt wird.

Features der Seite:

Openposting mit Bilder und Dateien
Artikel können mit mehreren Tags und Regionen kategorisiert werden, es können neue Tags und Regionen hinzugefügt werden
verschachtelte Kommentare: Kommentare können kommentiert werden
Spiegelung von Artikeln von de.indymedia.org
gut benutztbar auch auf dem Handy

Zur Moderation auf leftspace:
Im Gegensatz zu de.indymedia.org sind nicht nur direkte Ergänzungen erlaubt, sondern es dürfen auch „normale“ Kommentare gepostet werden. Artikel die auf de.indymedia.org entfernt werden, werden auch auf leftspace entfernt.

leftspace ist nur über Tor erreichbar, da somit das Risiko für Repression deutlich niedriger ist. Mir ist bewusst, das dadurch ein großer Teil der potenziellen Besucher*innen ausgeschlossen werden und ich würde es auch sehr befürworten, wenn sich jemensch findet, der einen Instanz der Seite im Clearnet (normales Internet) hosten würde.

Die Software die für die Seite benutzt wird, ist FOSS(Free Open Source Software), das heißt, dass der Programmcode öffentlich zur Benutzung freigegeben wird. Ihr findet den Programmcode auf 0xabab.org (GitLab Instanz von riseup.net). Wenn du selbst Entwickler*in bist, dann überprüfe doch gerne mal die Software auf Fehler oder trage zur Weiterentwicklung bei Smile

Wie das linksunten IMC 2009 schon gesagt hat: https://linksunten.indymedia.org/node/6779/index.html

Autonomie als Basis! Solidarität als Weg! Dezentralisierung als Ziel!

Kontaktinfo:
Email: diym_flask@danwin1210.me
PGP Schlüssel gibts hier zum download: http://zf2r4nfwx66apco4.onion/static/public-diym-flask.gpg
webadresse:
http://zf2r4nfwx66apco4.onion

Quelle: de.indymedia.org

BlackLivesMatter

Black Lives Matter

Nachdem Stralsund und Rostock bereits am vergangenen Wochenende zu Aktionen unter der Überschrift BLACK LIVES MATTER aufgerufen haben, reiht sich jetzt auch Greifswald ein.
Wir wollen am Freitag (12.06.) um 19 Uhr auf dem Greifswalder Marktplatz ein Zeichen der Solidarität setzen und dieses als Foto festhalten.
Seid dabei, tragt schwarz wenn ihr wollt und legt euch mit uns für 8:46 Minuten auf den Boden.
Erinnern wir gemeinsam an George Floyd und alle anderen Opfer rassistischer Gewalt überall auf der Welt, zeigen wir uns solidarisch mit den Betroffenen und werden wir vor allem nicht müde gegen Rassismus einzustehen – immer und überall!

Foto: MigraNet-MV

Wir woll’n euch tanzen sehen

Beat für die Beine und ne Message für den Verstand

Freitag steht also der Tag der Befreiung ins Haus. Und da wir alle jetzt schon ganz schön lange in unseren vier Wänden sitzen und Partys und Konzerte höchstens noch streamen können, halten wir diesen Tag für perfekt. Perfekt um eine dicke Party mit euch zu feiern – mit ausreichend Abstand und dafür umso lauterer Musik! Wir würden uns freuen, euch alle auch in diesem Jahr ab circa 17 Uhr in Demmin zu sehen.
Da ja zur Zeit nicht so viele Leute in ein Auto gehen, hier noch zwei Verbindungen für öffentliche Verkehrsmittel: Zug um 15:21 Uhr | Bus um 16:20 Uhr