11.11. Naziaufmarsch in Warschau verhindern und Mobiaktion für HGW

Gegen den Naziaufmarsch in Warschau

Der 11. November ist als „Unabhängigkeitstag“ einer der wichtigsten Feiertage in Polen. Seit mehreren Jahren versuchen Neonazis diesen für sich einzunehmen und marschieren durch die polnische Hauptstadt. So beteiligten sich im letzten Jahr über 1700 Rechte an dem Aufzug, bei dem das »Radikale Nationale Lager« (ONR) als Hauptakteur zu nennen ist. Neben radikalen Neonazis finden sich außerdem polnische NationalistInnen, PatriotInnen und Teile aus dem katholisch-fundamentalistischen Spektrum unter den Teilnehmenden.

Im letzten Jahr konnte der erste Erfolg gegen den Unabhängigkeitsmarsch erzielt werden, indem ein antifaschistisches Bündnis im Vorfeld zu Blockaden aufrief. 3500 NazigegnerInnen konnten eine Umleitung der Route erzielen und somit verhindern, dass die Rechten durch die Innenstadt zogen.

Auch in diesem Jahr ruft das Bündnis zu Blockaden auf und wird dabei auch vom Siempre-Antifa Bündnis unterstützt. Im Zuge der Mobilisierung gab es in den vergangenen Wochen eine Info-Tour, die auch in Rostock und Neubrandenburg halt machte.

Am 11.11. heißt es also: Polens größten Naziaufmarsch verhindern!

weitere Infos: Siempre-Antifa

Was hat Greifswald jetzt damit zu tun?

Außer, dass wir als antifaschistische Gruppe jegliche Form des Protests gegen Neonazis und ihre SympathisantInnen auch über die Grenzen hinaus unterstützen, ist vor kurzem dieses hübsche Foto in Warschau aufgenommen worden. Auch international wird also für die Demo am 10.12. in Greifswald mobilisiert. Zieht euch warm an!

Info: Die Demo beginnt natürlich am Südbahnhof, auch wenn auf dem Transpi HBF steht.

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