European day of action against capitalism (M31)

Vortrag und Diskussion zur kapitalistischen Krise in der Eurozone

22.März // IKuWo // 20 Uhr // Ab 19 Uhr „Küche für alle“

Am 22.März wird die Gruppe „Andere Zustände ermöglichen“ einen Vortrag mit anschließender Diskussion zur kapitalistischen Krise in der Eurozone halten. Die Veransaltung mobilisiert für die bundesweite antikapitalistische Demonstration am 31.März in Frankfurt am Main, zu der ein breites Bündnis aus Basisgewerkschaften und diversen linken Gruppen aufruft.
Die Demonstration reiht sich ein in den „European day of action against capitalism“. An diesem 31.März wird es in vielen europäischen Ländern Aktionen und Demonstrationen geben, welche die sozialen Proteste gegen die „Eurokrise“ internationalisieren und ein grenzenloses Zeichen der Solidarität setzen sollen. Der anschließende Text der Gruppe „Andere Zustände ermöglichen“, welche in den Protesten „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ und in Kämpfen gegen die Gentrifizierung in Berlin aktiv ist, gibt einen Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte des Vortrages:

Am 31. März wird der „European day of action against capitalism“ ein Zeichen antikapitalistischer Solidarität setzen – gegen das Krisenregime! In verschiedenen Städten Europas wird es Proteste geben. In Deutschland wird nach Frankfurt am Main, Sitz der EZB (Europäische Zentralbank) und eines der Zentren der Krisenbearbeitung, mobilisiert. Wir informieren über die geplante Aktion und Demo in Frankfurt und geben einen Überblick über Verlauf und Gründe der Krise im Euroraum.
Für die Analyse der Eurokrise ist es wichtig, die Gründe der Wiederkehr von Krisen im Kapitalismus zu untersuchen. Die Kapitalakkumulation stößt immer wieder an die Grenze der Verwertung. So stehen zum Einen vielfältige Interessen der Menschen der Akkumulation gegenüber, zum Anderen untergräbt die kapitalistische Organisierung fortwährend ihre eigenen Existenzbedingungen. Der Staat verfolgt zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene ökonomische Politiken, welche dieses Problem zu lösen versuchen im aktuellen Fall mit großen Schwierigkeiten.
Anschließend folgt eine Darstellung der Eurokrise und die Erläuterung der wichtigsten Instrumente. Die Rolle der Europäischen Zentralbank, „Rettungsschirme“, Staatsanleihen und die spezifische Konstitution der europäischen Währungsunion werden erläutert. Dabei liegt in der Analyse ein größerer Fokus auf Griechenland. Denn dort hat die Krise den bisher schwersten Verlauf genommen und wird von massiven Protesten begleitet. Zuletzt wird über den europäischen Aktionstag am 31. März und die dann stattfindende Demonstration in Frankfurt informiert. Der 31. März wird der Auftakt zu weiteren Protesten zur Eurokrise sein. Schließlich werden noch die politischen Perspektiven für Aktivist_innen gegenüber dem Kapitalismus in Zeiten der herrschenden Sparpolitik beleuchtet.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: