Ein Ausblick auf das Wochenende

In 2 Tagen beginnt das “Kentern & Verstehen“. Zur Ersti-Woche haben wir uns in diesem Jahr zusammen mit Feine Sahne Fischfilet etwas ganz besonderes überlegt, wie ihr ja wahrscheinlich schon mitbekommen habt. Wir freuen uns natürlich alle schon auf das Konzert mit Frittenbude, Stage Botlles, No Weather Talks und Feine Sahne Fischfilet, wollen aber noch einmal die Gelegenheit nutzen, um gesondert auf die Veranstaltungen am Freitag und Samstag hinzuweisen, für die wir uns verantwortlich fühlen.

Raven wegen Deutschland

Lesung mit Torsun Burkhardt
Freitag // 21.00 Uhr // IKuWo (Goethestraße 1)
Eintritt frei!

Zwischen Jugendzentrum und Festivalbühne, Drogenexzess und Studiosession zeigt „Raven wegen Deutschland“ den Werdegang einer der stilprägendsten deutschen Bands der letzten Jahre. Zum zehnjährigen Bandjubiläum blickt Sänger und Bandgründer Torsun zurück auf die Zeit der Entstehung des Durchbruchsalbums „Lustprinzip“ und erzählt, garniert mit O-Tönen von Beteiligten, wie aus dem tiefsten Drogen- und Feierexzess, aus Liebeskummer und Trennungsschmerz die Rakete entstand, die seitdem ein immer größeres Feuerwerk an den Himmel zaubert.

Im Anschluss an die Lesung werden wir den Freitag mit Soul und Funk von Marten ausklingen lassen.

Alternative Stadtführung

Samstag // 11.00 Uhr // Mensa am Wall

Wir geben euch mit einem Spaziergang einen Einblick in die politische Landschaft der Hansestadt. Wer also neu in der Stadt ist und einen Ort für sein politisches Engagement sucht, der sollte das nicht verpassen. Aber auch für Nicht-Erstis dürfte es interessant werden.

Die Asyl- Monologe

Ein dokumentarisches Theaterstück von “Bühne für Menschenrechte“
Samstag // 15.00 Uhr // IKuWo (Goethestraße 1)
Eintritt frei!

Mit der ersten Produktion, den Asyl-Monologen, orientiert sich Bühne für Menschenrechte an den Worten von Martin Luther King, jr., für den medizinischer Fortschritt weder automatisch noch unausweichlich ist und jeder Schritt hin zu Gerechtigkeit Opfer, leid und kampf verlangt.
Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von freunden liebevoll “Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das lebensbejahendste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.
Die Asyl-Monologe erzählen von Schritten hin zu Gerechtigkeit, indem sie nicht nur die Werdegänge von Flüchtlingen und Asylsuchenden inklusive der zunächst ,normalen‘ Lebensläufe in ihrer Heimat, der Fluchtursachen und ihrer Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem darstellen, sondern vor allem Geschichten von Trennungslinien und Koalitionen, von Feigheit und Mut, von Konflikten und Solidarität sind. Kurzum: die Asyl-Monologe erzählen jene Dramen, die stattfinden, wenn verschiedene Lebenswege sich unter besonderen Umständen berühren beginnen und Menschen schließlich “unfähig wurden, unengagiertes oder aufgeschobenes Leben zu führen“ (Edward said).

Nach dem Theaterstück und einer kurzen Umbaupause werden wir ab 17.00 Uhr im Zuge einer Podiumsdiskussion die Perspektiven antirassistischer Arbeit beleuchten.

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