Never let a serious crisis go to waste!

Vortrag aus unserer Reihe “Salon de la Critique“ (Heute um 20 Uhr im IKuWo)

Rückkehr des Keynesianismus und Ende des Neoliberalismus wurden 2008 verkündet. Stattdessen wird trotz Weltwirtschaftskrise in den Zentren neoliberal durchregiert. Trotz eines Aufflackerns von Protesten ist das Austeritätsregime in der EU ungebrochen und selbst in Ägypten herrscht wieder das Militär.
Im Gegensatz zur Linken haben die Neoliberalen die Krise genutzt, um ihre Politik auf Dauer zu stellen. Nichts zuletzt die europäische Linke hat es bislang nicht geschafft ihre nationale Spaltung zu überwinden, was Voraussetzung wäre, um der transnationalen Konkurrenzordnung der EU effektiv entgegenzutreten.
Und wo die Vernunft schläft, werden Ungeheuer geboren: Faschistische Horden in Griechenland oder Ungarn und verrohte Bürgerlichkeit wie in Deutschland, Niederlande oder Österreich sind die momentan einzig bemerkbaren “Alternativen“ zum herrschenden Regime.
Ein paar Überlegungen zum Zweifrontenkrieg gegen das europäische Wettbewerbsmodell und die nationalistische Lösung wollen wir euch präsentieren.

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