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Open Air | 06.08.2021

Großer Abriss auf dem Hof der Straze: dreimal feine Beats und obendrüber noch feinere Lines.

Wann?: 06.08.2021
Einlass: 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr
VVK startet am 13.07.2021 um 15:00 Uhr unter: https://www.tixforgigs.com/Event/37959



Queen Who – Auch wenn die 20-jährige Bremerin noch eher zu den kleinen Geheimtipps innerhalb der deutschsprachigen Rap-Szene gehört, solltet ihr euch diesen Namen auf jeden Fall merken und regelmäßig ihre Social Media-Kanäle auschecken. Wie sie im Interview mit „365 Female* MCs“ erzählt, ist es ihr ein großes Anliegen, mit ihrer Musik Menschen zu erreichen und insbesondere mehr Sichtbarkeit für die Erfahrungen und Lebensrealitäten von Black and People of Color in dieser weißen Mehrheitsgesellschaft zu schaffen.

Henri Jakobs – konnte schon immer das Private und das Politische tanzbar machen, Frust in Euphorie umwandeln. Dahin gehen wo es wehtut und genau dort einen Rave entfachen. An dieser Stelle macht er im Jahr 2021 weiter – mit einem Kernunterschied: Es wird nicht mehr geravet, sondern umarmt. Mit neuem Sound, neuem Namen, neuem Fokus, neuem Blick. Wenn wir seine Musik 2015 brauchten, dann brauchen wir sie heute noch viel mehr.

Bei Waving the Guns – geht es um die Artikulation von Antithesen zum Normalität werdenden Schwachsinn, um Übertreibungen und Understatement, um Gepöbel und Reflexion und darum, Scheisselabern mit Haltung zu verweben. Meinungsäußerung und Auseinandersetzung sind wichtiger Bestandteil, ebenso aber Entertainment und schlichtweg Bock auf Musik.

Noch eine Anmerkung zu den Tickets: Tickets sind auf 150 begrenzt und erstmal keine Abendkasse geplant – also kauft euch die Teile lieber jetzt. Wir lassen euch natürlich wissen, wenn wir aufstocken, ne Abendkasse einrichten oder auch noch Tickets direkt in Greifswald zu erwerben sind.

Redebeiträge 1. Mai 2021

Auf der Seite zum 01. Mai 2021 findet ihr ein Teil der Redebeiträge unserer diesjährigen Demonstration. Vielen Dank an alle Gruppen und Einzelpersonen für eure Beiträge!

#0105hgw

Wer nicht feiert, hat verloren!

Am Samstag jährt sich der Tag der Befreiung vom NS-Regime und das feiern wir! Wie viele von euch vermutlich bereits mitbekommen haben, wurde die Anmeldung des jährlichen Fackelmarsches der Faschist*innen der NPD nach ihrem gescheiterten Aufmarsch in Greifswald für dieses Jahr zurückgezogen. Das sind erfreuliche Nachrichten, dennoch ist und bleibt der 08. Mai ein Tag, an dem wir euch dazu aufrufen, nach Demmin zu kommen und ihn mit uns und vielen anderen Menschen gerecht zu werden.

Seit Jahrzehnten haben die Nazis sich diese überschauliche Hansestadt an der Peene ausgesucht um am 08. Mai immer wieder als schlecht verkleideter Flüchtlingstrott an einen angeblich in der Geschichte einmaligen Massensuizid zum Ende des Krieges zu erinnern. In gewohnter geschichtsrevisionistischer Manier stiegen die Opferzahlen der zu Gedenkenden von Jahr zu Jahr. Kampfreden am Peeneufer, gespickt mit den gleichen Parolen, die damals Einwohner*innen überhaupt erst in den Fluss trieben, verhöhnen die Opfer des zweiten Weltkriegs. In den vergangenen Jahren bedeutete dies selbstverständlich, dass viele Menschen die lokalen Strukturen unterstützen und sich mit ihnen geschlossen dem Fackelmarsch entgegenstellten. Auch wenn diese Form der Auseinandersetzung im Kampf um eine antifaschistische Deutungshoheit in diesem Jahr höchstwahrscheinlich ausfällt, rufen wir euch dazu auf, nach Demmin zu kommen und diese besondere Situation zu nutzen um die Befreiung zu feiern. Feiert diesen Tag zusammen mit dem Bündnis Demmin Nazifrei, denn die sind auf Grund ihrer großartigen Arbeit vor Ort gerade von ekelhafter Repressionen betroffen! Wir würden uns freuen, euch alle ab 17:00 Uhr an den Mahnwachen am Hafen und dem Markt zu sehen.
Für ein großes antifaschistisches Fest!

Heute zum Morgen! – PM zur ersten Mai Demonstration

Trotz der schwierigen Umstände durch die anhaltende Pandemie versammelten sich im Anschluss an die erfolgreichen Proteste gegen eine Demonstration der NPD über 500 Teilnehmer*innen zur traditionellen ersten Maidemonstration in Greifswald. Am Vormittag ist es uns mit circa 2000 Menschen gelungen, die Faschist*innen erfolgreich zu blockieren und ihnen deutlich zu machen, dass sie hier nicht unwidersprochen durch die Straßen ziehen können. Auch wenn sie ein kleines Stück der Bahnhofsstraße entlang laufen konnte, ist der Gegenprotest als Erfolg zu werten.
Kraftvoll und energisch begann unsere Demonstration unter dem Motto „Heute zum Morgen – von nichts kommt nichts“ kurz nach 17:00 Uhr anders als geplant am Hauptbahnhof.

Foto: Ole Kracht (Twitter)

„Seit November 2019 steht vieles Kopf, denn vor über einem Jahr wurde der erste Covid19-Fall bestätigt. „Flatten the Curve“ brachte einiges mit sich. Anfangs Hoffnung, Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen, gemeinsames Musizieren über Balkone hinweg und Applaus für Krankenhauspersonal. Später jedoch neben unnötigen Hamsterkäufen von Toilettenpapier, Ärger über ständig wechselnde Regelungen, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Homeschooling (das so manches Familienmitglied in die Verzweiflung trieb), Vereinsamung, Versammlungen und Plattformen für ganz Ängstliche und unglaubliche Umsatzgewinne für Onlineriesen wie Amazon.“ – heißt es in unserem Aufruf zur Demonstration.

Mittels verschiedener inhaltlicher Redebeiträge zu Themen wie der Situation von Carearbeiter*innen in Zeiten der Pandemie, den innerhalb eines kapitalistischen Systems nicht überwindbaren Klimawandel und autoritärer Staatsführung im Hinblick auf die Corona-Pandemie, ist es uns gelungen, linke Inhalte auf die Straßen Greifswalds zu tragen. Vielen Dank an alle Unterstützenden und allen, die da waren!

Foto: Ole Kracht (Twitter)

Auch wenn der erste Mai in Greifswald erfolgreich verlief, heißt es nicht, dass es nichts weiter zu tun gibt. Bleibt aktiv und organisiert den antifaschistischen Kampf.

Hoch die internationale Solidarität!
Kein Fußbreit den Faschist*innen!


Defiant Antifa

Letzte Infos zum 01. Mai

Nur noch zwei Tage bis zum ersten Mai. Wir wollen euch hiermit noch einen letzten Überblick verschaffen.

Proteste gegen NPD- Demonstration
Die Faschist*innen der NPD planen am 01 Mai nach zehn Jahren erneut durch Greifswald zu marschieren. Ein breites Bündnis ruft dazu auf, ihnen keinen Meter zu überlassen und den Aufmarsch zu blockieren. Wir werden es nicht hinnehmen, dass Nazis durch die Stadt ziehen und sind solidarisch mit allen, die sich ihnen entschlossen entgegenstellen.
Kommt um 10:00 Uhr zu den Mahnwachen rund um den Hauptbahnhof! Weitere Mahnwachen sind bereits in der Stadt angemeldet. Eine Übersicht findet ihr auf: greifswaldfueralle.org.
Alle Information an dem Tag findet ihr auf unserem Twitteraccount und unter dem Hashtag #0105HGW


Heute zum Morgen
Trotz des Aufmarsches der NPD werden wir es uns nicht nehmen lassen, unsere geplant und genehmigte Demonstration durchzuführen. Gerade in Zeiten einer weltweiten Pandemie, die deutlich aufzeigt, was in diesem kranken System falsch läuft, ist es uns wichtig, kraftvoll und geschlossen linke Antworten aufzuzeigen. Nicht die Pandemie, sondern der Kapitalismus ist Verursacher prekäre Lebenssituation, Ausbeutung und Krieg.
Der Start der Demonstration ist für 15:00 Uhr an der Europakreuzung geplant, richtet sich aber nach dem Ende der NDP Demonstration. Auch hierzu wird es aktuelle Informationen bei Twitter geben.

Zu guter Letzt
Wir nehmen das Virus ernst und sehen es als unserer aller Verantwortung, Menschen nicht in Gefahr zu bringen. Deshalb empfehlen wir, sich vor dem Tag selbst zu testen oder testen zu lassen. Tragt Masken und packt gerne Ersatz ein. Seid solidarisch. Schützt euch und andere!

Wir sehen uns in zwei Tagen auf der Straße!


Defiant Antifa

Heute zum Morgen

Aufruf zur ersten Mai Demonstration

Seit November 2019 steht vieles Kopf, denn vor über einem Jahr wurde der erste Covid19-Fall bestätigt. „Flatten the Curve“ brachte einiges mit sich. Anfangs Hoffnung, Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen, gemeinsames Musizieren über Balkone hinweg und Applaus für Krankenhauspersonal. Später jedoch neben unnötigen Hamsterkäufen von Toilettenpapier, Ärger über ständig wechselnde Regelungen, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Homeschooling (das so manches Familienmitglied in die Verzweiflung trieb), Vereinsamung, Versammlungen und Plattformen für ganz Ängstliche und unglaubliche Umsatzgewinne für Onlineriesen wie Amazon.
Und noch eines hat die Pandemie wohl deutlicher aufgezeigt als alle Texte und Demos zuvor: die Dilemmata des global integrierten Kapitalismus. Anders als jahrelang gepredigt, scheint der Markt nämlich nichts zu regeln. Stattdessen wurde deutlich wie instabil das geschaffene System von voneinander abhängigen Konsument*innen und Produzent*innen ist.
Wenn bspw. der reiche Norden nicht billige Kleidung im Überfluss konsumiert, leiden als erstes die (zumeist weiblichen) Produzent*innen in den südlichen Billiglohnländern, denen ihre gesamte Existenzgrundlage abhandenkommt. Und wenn die deutschen Reiseweltmeister*innen nicht die schönsten Strände der Welt heimsuchen, erhalten die in der Tourismusindustrie beschäftigten Einheimischen nicht die erforderlichen Löhne, um anschließend auch deutsche Industrieprodukte erwerben zu können.
Untersuchungen die zeigen, dass ein Pandemierisiko direkt mit einer kapitalistischen Produktionsweise zusammenhängen sind keine Neuheit. Also nicht nur der Verlauf der aktuellen Covid19 – Pandemie hat Folgen für unser aktuelles Wirtschaften, auch der Ausbruch scheint dem geschuldet. Wird es gelingen jetzt gemachte Erfahrungen ernst zu nehmen und nicht einfach nur ein zurück zum Davor in den Blick zu nehmen? Sicherlich nicht ohne Menschen, die laut darauf drängen!

„Keine echte soziale Veränderung wurde jemals ohne eine Revolution herbeigeführt…“


Die Tradition des 1.Mai beruht maßgeblich auf den Ereignissen des Haymarket Massakers im Jahr 1886 in Chicago. Nach einer Kundgebung am Abend des 1.Mai entspann sich ein mehrtägiger Streik mit der zentralen Forderung nach der Einführung des 8-Stunden-Tages, der in den tragischen Auseinandersetzungen des 3.Mai gipfelte. Den Straßenkämpfen mit der Polizei fielen 6 Arbeiter zum Opfer, hunderte wurden verletzt. Im Anschluss wurden 8 Redner verhaftet und als Rädelsführer wegen Verschwörung zur Aufruhr verurteilt. Vier von ihnen starben durch den Strick, ein weiterer entzog sich der Hinrichtung durch Suizid, die Verbliebenen wurden erst nach sechs Jahren begnadigt. Auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationale 1889 wurde zum Gedenken an die Opfer des Haymarket Riot der 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen. Auch die Forderung nach dem 8-Stunden-Tag wurde weltweit aufgenommen.

„… Revolution ist nur ein Gedanke, der in die Tat umgesetzt wird.“

Mit der Militanz der Suffragetten zum Frauenwahlrecht, mit einer mutigen Sitzplatzwahl im Bus gegen Rassismus, mit Protesten auf den Straßen Chiles gegen die soziale Ungleichheit im Land oder auf den Straßen Polens gegen das verschärfte Abtreibungsgesetz.
Auch hier und heute gilt: ein besseres Leben fällt nicht einfach so vom Himmel. Stellen wir uns also, statt klatschend an unsere Fenster und auf unsere Balkone, gemeinsam auf die Straße.

Lasst uns nicht länger warten!
Machen wir das heute zum Morgen!

in English

بالعربية

08. März – Feministischer Kampftag

Aufruf zur feministischen Raddemo am 8. März 2021
Die aktuelle Bewältigung der Corona-Krise hat Altbekanntes zu Tage gefördert: FLINTA (Frauen, Lesben, Inter*-, Nicht-Binäre, Trans*- und Ageschlechtliche Personen) sind privat wie beruflich besonders stark
von den Auswirkungen gesellschaftlicher Krisen betroffen!

Wir waren konfrontiert mit dem Anstieg von häuslicher Gewalt, der Zugangserschwerung von Schwangerschaftsabbrüchen und dem Ringen um die Aufteilung der Care-Arbeit. Auch das Zusammenbrechen von Kitas und Schulen führte zu Doppelbelastungen. Berufsgruppen in denen (immer noch) überwiegend FLINTA arbeiten, wie etwa Pflege, Einzelhandel oder Kindererziehung, wurden zwar öffentlich beklatscht, aber nicht weiter unterstützt.

Besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind auch queere Menschen: sei es die Definition von Kernfamilien, das Wegfallen elementarer Support-Strukturen und das Verschieben von
wichtiger medizinischer Versorgung, wie geschlechtsangleichenden Operationen oder kosmetische Behandlungen.

FLINTA-Personen erkranken überdurchschnittlich häufig an Depressionen und Angststörungen. Gerade für Menschen mit psychischen Erkrankungenwaren und sind Kontaktbeschränkungen und Ausgangsperren besonders belastend.

Wir sind hier und wir wollen uns gegenseitig stärken und unterstützen!
Durch diese Krise sollte kein Mensch alleine gehen müssen.

Auch für das Wahljahr 2021 gilt, dass FLINTA nicht auf eine Regierung hoffen können, wenn wir ein besseres Leben für alle wollen. In uns selbst und in unserer feministischen Solidarität liegt die Hoffnung.

Wir rufen deshalb zu einer Raddemo durch Greifswald auf.
Wir fahren gemütlich, sodass möglichst viele Menschen teilnehmen können.

Weckt euer Fahrrad, Rollschuhe oder anderes Verkehrsmittel eurer Wahl aus dem Winterschlaf auf, sagt euren Freund*innen und Genoss*innen Bescheid und lasst uns einen stärkenden und lauten feministischen
Kampftag haben!

Wann:
8. März 16:00 Uhr
Wo:
Alte Mensa
Wie:
Denkt an medizinische Masken und Abstand. Bringt gerne Schilder mit
und dekoriert Eure Räder!

Menschen, die kein eigenes Fahrrad besitzen, können sich vor Ort eins leihen.
Es wird außerdem die Möglichkeit geben, in einem Auto mitzufahren.

Quelle: Neonlila_Greifswald

#keinvergeben #keinvergessen

Auch in Greifswald wurde heute – am 17. Todestag Mehmet Turguts – den Opfern des NSU gedacht.

Kein Schlussstrich

25.02.2021 – auch in Greifswald soll Mehmet Turgut und allen anderen NSU-Opfern gedacht werden

„Überlebende des NSU-Terrors gingen mutig an die Öffentlichkeit um aufzuklären und Antworten zu finden auf das unerträgliche Leid, dass ihnen angetan wurde – von Neonazis, Beamt*innen und all denen, die nicht zugehört hatten und sie damit zu Täter*innen machten. Antirassistische Initiativen knüpften Kontakt zu ihnen und trieben die Suche nach Antworten und Rehabilitation Seite an Seite voran. Engagierte Vertreter*innen der Nebenklage thematisierten im Verfahren unermüdlich die gesamte Bandbreite des NSU-Komplexes, betonten Lücken und Leerstellen im Prozess und leisteten wertvolle Aufklärungsarbeit. Das alles, zusammen mit den investigativen Recherchen von Journalist*innen, wissenschaftlichen Kontextualisierungen und den vielen künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem NSU-­Komplex sind die Gründe dafür, warum klar ist: Einen Schlussstrich kann und darf es nicht geben.“


(Patrycja Kowalska (Sprecherin der Kampagne Kein Schlussstrich)


In Rostock organisiert die Initiative Mord verjährt nicht seit 2012 jährlich eine Gedenkveranstaltung an dem Ort, an dem Mehmet Turgut am 25. Februar 2004 vom NSU ermordet wurde.Er wurde nur 25 Jahre alt. Auch in diesem Jahr soll dieses Erinnern nicht pausieren. Deshalb wird es auch in Greifswald die Möglichkeit geben
ENVER ŞIMŞEK,
ABDURRAHIM ÖZÜDOĞRU,
SÜLEYMAN TAŞKÖPRÜ,
HABIL KILIC,
ISMAIL YAŞAR,
THEODOROS BOULGARIDES,
MEHMET KUBAŞİK,
HALIT YOZGAT,
MICHÈLE KIESEWETTER und
MEHMET TURGUT
zu gedenken.

Wir werden ihre Namen auf den Fischmarkt schreiben und laden euch ab 16 Uhr zum individuellen Gedenken und Niederlegen von Kerzen und Blumen ein.

Ein Tag für Mehmet Turgut – Gedenken und Online-Gespräch

Am 25. Februar 2004 wurde Mehmet Turgut in einem Imbisswagen im Neudierkower Weg von Neonazis aus dem NSU-Netzwerk ermordet. Er wurde nur 25 Jahre alt. Seit Februar 2012 gedenken wir ihm und den anderen Opfern des NSU an dem Ort, an dem er starb.
Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich die Gedenkinitiative „Mord verjährt nicht!“ entschieden, in diesem Jahr auf eine größere Gedenkveranstaltung zu verzichten.

Die Gedenkinitiative wird zum Tatzeitpunkt um 10:10 Uhr gemeinsam mit der Rostocker Bürgerschaftspräsidentin am Gedenkort in Toitenwinkel Blumen und Kränze niederlegen. Euch rufen wir auf, in diesem Jahr individuell im Neudierkower Weg oder anderswo zu gedenken.

Wir rufen zusammen mit der Initiative „Mord verjähr nicht! auf:
Kommt am 25. Februar also individuell zum Gedenkort in Rostock oder macht an eurem Wohnort auf eure Anteilnahme aufmerksam! Postet dazu eure Fotos, Grußworte und Forderungen den ganzen Tag über gerne unter den Hashtags #MehmetTurgut und #HRO2502 in den sozialen Medien. Passt auf euch auf und haltet euch an die aktuellen Corona-Bestimmungen!

Weitere Infos findet ihr hier: facebook.com/events/541142100192299/