2012

29. Januar 2012
Mehrere Neonazis der NSG, unter anderem Marcus G., stören eine Holocaust-Gedenkveranstaltung im Pommerschen Landesmuseum und verteilen Flugblätter mit neonazistischem Inhalt.

12. – 13. März 2012
Vor der Haustür von Dr. Mignon Schwenke (Mitglied des Landtages für die Partei „Die Linke“) hinterlassen Neonazis den Schriftzug „Mauermörder-Linkspartei! Schwenke, wir kriegen dich!“.

17. – 18.März 2012
Am späten Abend klopfen Unbekannte an das Fenster einer indonesischen Studentin im Wohnheim in der Makarenkostraße. Als sie das Fenster öffnet, sprüht ihr eine Person Pfefferspray ins Gesicht.

Ende März 2012
Ein Fenster des islamischen Kulturzentrums in der Makarenkostraße wird durch einen Steinwurf beschädigt.
Nur wenige Tage später wird ein libanesischer Mann in der Makarenkostraße (vor dem Studentenclub „Kiste“) rassistisch beleidigt und mit einer Flasche beworfen

04. Mai 2012
Um 04:10 Uhr verüben zwei Neonazis mithilfe eines, mit brauner Farbe, präparierten Feuerlöschers einen Farbanschlag auf das Interkulturelle Wohnprojekt (IKuWo). Zudem verkippen sie vor dem Haus Buttersäure.

04. – 05.Juli 2012
Mehrere Personen dringen in das Studentenwohnheim in der Makarenkostraße ein und entleeren einen Feuerlöscher.

09. – 10.Juli 2012
Unbekannte bewerfen mehrere ausländische Studenten, die sich auf ihrem Balkon im Wohnheim in der Makarenkostraße aufhalten mit Eiern.

12. – 13. Juli 2012
Erneut bewerfen Unbekannte ausländische Studenten, die sich auf ihrem Balkon im Wohnheim in der Makarenkostraße aufhalten mit Eiern.
Das islamische Kulturzentrum, welches sich in räumlicher Nähe zum Wohnheim befindet, wird ebenfalls mit Eiern beworfen.

14. – 15. Juli 2012
Auf dem Gelände des „Marktkauf“ in Neuenkirchen bei Greifswald wird ein asiatischer Imbiss in Brand gesetzt.

14. – 15. August 2012
In der Nacht werden im Innenstadtbereich Mobilisierungsplakate zur „20 Jahre Progrom in Rostock-Lichtenhagen“ Demonstration mit dem verbotenen neonazistischen Symbol der Wolfsangel übersprüht. Zudem werden mit gleicher Symbolik einige Graffitibilder verunstaltet.

08. – 09. November 2012
In der Nacht zum Gedenktag an die Novemberpogrome von 1938 werden in der Greifswalder Innenstadt, sowie der Fleischervorstadt alle elf Stolpersteine aus dem Straßenpflaster gebrochen. Die „Nationen Sozialisten Greifswald“ brüsten sich auf ihrer Internetseite damit, dass Greifswald „als erste norddeutsche Stadt wieder stolpersteinfrei wurde“ und sind „stolz“ darauf „für ein halbes Jahr auch mal ohne Stolpern ausgekommen zu sein.“

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